Wien Geschichte Wiener Persönlichkeiten Wiener Sehenswürdigkeiten

von Griechen und Kirchen

griechisch orthodoxe Kirche in Wien

Josef II., das Toleranzpatent, die Griechen und die Griechisierung Wiens.

das Griechenviertel

Am Fleischmarkt und Umgebung ließen sich ab Anfang des 18. Jahrhunderts griechische Kaufleute nieder. Diese ausländische Community benötigte natürlich eine entsprechende Infrastruktur. So gab es etwa das erste Wiener Cafehaus in der Rotenturmstraße oder auch das Griechenbeisel, wo sich die Griechen trafen.

Die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit

Am Fleischmarkt 13 ist etwa seit 1772 eine einfache, griechisch orthodoxe Kirche nachgewiesen. Diese griechisch-orthodoxe Gemeinde „zur heiligen Dreifaltigkeit“ entstand 1787 nachdem Josef II. die Toleranzpatente (zwischen 1781-1885) erlassen hatte und dadurch die freie Religionsausübung zwar nicht freigab aber zumindest überhaupt ermöglichte bzw. erleichterte.

Im Griechenviertel entstanden zwei griechisch-orthodoxe Kirchen. St. Georg und die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit.

Mit dem Umbau der der Kirche in am Fleischmarkt zum derzeitigen Status wurde Theophil Hansen beauftragt. Die Finanzierung erfolgte von griechisch-österreichischen Unternehmer Georg Simon von Sina. Die Einweihung der von Hansen neugestalteten Kirche war 1858.

Diese im byzantinischen Stil gehaltene Kirche ist sicher eines der interessantesten Werke von Hansens, der als Architekt des Wiener Parlaments allen Wienern bekannt ist.

geschrieben von

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen